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Nachtarbeit vom Feinsten

Boels beleuchtet die Bauarbeiten im Westerscheldetunnel

Der niederländische Westerscheldetunnel wurde in der Nacht vom 30. auf den 31. Mai 2017 im Rahmen der jährlichen Instandhaltungs- und Renovierungsarbeiten komplett für den Verkehr gesperrt. Dabei war die Zeit ein wichtiger Faktor, da dem Unternehmen Westerscheldetunnel Maintenance zur Durchführung der Arbeiten nur sechs Stunden zur Verfügung standen. Schwierig? Ja, aber nicht unmöglich.

Komplettlieferant 

Das gewünschte Ergebnis wurde mithilfe des Materials und der logistischen Planung von Boels Rental innerhalb des geplanten Zeitrahmens erzielt. Die aus den Unternehmen Croon- Wolter&Dros, BAM und Mobilis bestehende Westerscheldetunnel Maintenance v.o.f. führt jeden Monat Arbeiten im Westerscheldetunnel, der wichtigsten Verbindung zwischen den niederländischen Provinzen Zeeland und West-Brabant sowie der belgischen Region Flandern, durch. Da dieses Wartungsunternehmen bereits gute Erfahrungen mit der Miete bei Boels gemacht hatten, setzte es sich Anfang 2017 erneut mit uns in Verbindung. Seine Bitte lautete diesmal, Material für den jährlichen Wartungsstillstand des Tunnels zu liefern. Dabei werden beide Tunnelröhren eine Nacht lang komplett für den Verkehr gesperrt und somit optimale Bedingungen für die Stilllegung der (Kamera-)Systeme, die Durchführung von Software-Updates und den Austausch aller elektronischen Verkehrsschilder geschaffen.

Testdurchlauf 

Ein Stillstand, welcher Art auch immer, wäre für das sechs Stunden dauernde Projekt ein enormes Problem geworden. Um einen solchen Stillstand zu vermeiden und, sofern möglich, Zeit zu gewinnen, wurde zwei Monate vor Beginn des Projekts vor Ort ein Testdurchlauf mit unseren Arbeitsbühnen durchgeführt. Die Maschinen wurden auf einen Tieflader geladen, in den Tunnel befördert und dort abgeladen. Da der Tunnel sechs Kilometer lang ist und das Hin- und Herfahren der einzelnen Maschinen zu lange gedauert hätte, war diese Vorgehensweise am effizientesten. Der Testdurchlauf war erfolgreich. Die Arbeitsbühnen funktionierten überall hervorragend, auch an den Stellen, an denen das Gefälle 4,5% betrug.

Sicherheit

Die Sicherheit stand sowohl für uns als auch für unseren Kunden an erster Stelle. Wir haben beispielsweise Toolbox- Meetings (maßgeschneiderte Treffen zu speziellen Themen von Boels Training, Anm. d. Red.) zur Funktionsweise und Bedienung unserer Arbeitsbühnen und zu den besten Abladeplätzen im Tunnel organisiert. Sicheres Arbeiten bedeutet aber auch, gut sehen zu können, was man tut. Da eine gute Sicht vor allem an den dunkelsten Stellen des Tunnels ein Problem darstellen konnte, haben wir auch akkubetriebene LED-Lampen geliefert. Diese energiesparenden Lampen konnten dank ihrer kompakten Größe einfach in die Arbeitsbühnenkörbe gelegt werden.

Vorbereitet 

Das Projekt verlief genauso erfolgreich wie der zwei Monate vorher durchgeführte Testdurchlauf. Am Nachmittag vor dem Beginn des Projekts rief der Kunde uns an: Einer seiner Lieferanten konnte die Hälfte der von ihm zugesagten Arbeitsbühnen leider doch nicht liefern. Wir hatten auf einem Tieflader zusätzliche Arbeitsbühnen bereitgestellt, um auf solche Situationen vorbereitet zu sein. Außerdem stand auf Wunsch des Kunden die ganze Nacht ein Boels-Monteur auf Abruf zur Verfügung, um eventuelle Störungen unverzüglich zu beheben. Das war jedoch nicht nötig. Das Projekt verlief ganz ohne Probleme oder Verzögerungen.

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